Die Firma Erlkönig

Daniel Brandt                                                     

geboren 1968 

       

Studium der Germanistik, Philosophie und      

Geschichtswissenschaften an der GH ESSEN   

Sabine Benninghoff

geboren 1966

ausgebildete Damenschneiderin

 mit Erfahrung in industrieller und                    handwerklicher Schneiderei


Bis 1996 Musternäherin bei "Steilmann" Europas größtem Textilkonzern


Eigentlich begann alles als Hobby:

1994 bewegten wir uns hauptsächlich in der Gothic Szene, gerade kamen in Deutschland die ersten Mittelaltermärkte auf und auf der einen oder anderen SM/ Fetisch- Party konnte man uns ebenfalls antreffen.

Damals war es in Deutschland nahezu unmöglich individuelle Szenebekleidung zu kriegen  - da war schnell die Idee geboren, unsere Bekleidung selbst herzustellen.

Das kam bei anderen so gut an, daß wir beschlossen unsere Werke auch zu verkaufen.

Schnell war der Name "Erlkönig" gefunden

(Falls es jemanden interessiert was dahintersteckt: Hier klicken)

Ende 1994 haben wir Erlkönig als Kleinstgewerbe  gegründet. -

Unser Startkapital waren: Eine Nähmaschine, eine Kiste mit Stoffen und ein kaputter Rollkleidesrständer.

Unsere ersten Gewänder haben wir abends in Diskotheken auf unserem wackeligen Kleiderständer  angeboten... und festgestellt, daß es eine wirklich große Nachfrage gab.



Bis 1996 fertigten wir alle unsere Produkte in Heimarbeit und verkauften sie auf Messen oder über andere Geschäfte. - Unsere größten Kunden waren damals im Mittelalter/ Larpbereich "Die Drachenschmiede" (Bochum/ Berlin), "Das Drachenei" (Hamburg) und "Die Schatzkammer" (Köln) und im Gothic/ Fetisch Bereich "Art of Dark" (Köln), "Near Dark" (Dortmund) und "Black Rose" (Berlin/London)


Bald schon schafften wir es nicht mehr die Nachfrage durch Heimarbeit zu befriedigen.

1996 mieteten wir dann den ersten eigenen kleinen Laden auf der Hüttenstraße an.

Wir gaben unsere Berufe auf und arbeiteten nun beide hauptberuflich in der Firma.


Da die Nachfrage im Großhandel immer größer wurde, mußten wir uns schon bald Aushilfen einstellen und arbeiteten in der Hauptsaison mit bis zu 12 Aushilfen gleichzeitig.

Die nächste grosse Veränderung für Erlkönig stand dann im Jahre 2004 an:


Asiatische Großfabrikanten hatten den Markt für sich entdeckt und überfluteten den Markt mit gewaltige Mengen von Billigprodukten - massenweise wurden auch minderwertige Kopien unserer Artikel zu Dumpingpreisen angeboten.

Und damit begann die große Pleitewelle in der Szene - In diesem Verdrängungswettbewerb gingen die meisten unserer Kunden in Insolvenz (nur "Art of Dark" konnte sich halten)

Damals entschieden wir uns den Großhandel aufzugeben und uns auf Einzelanfertigungen im höheren Qualitätssegment zu spezialisieren. - Wir haben unser Team dratisch verkleinert und uns auf exklusive Einzelanfertigungen konzentriert, um nicht auch Opfer der großen Pleitewelle zu werden.

Seit Oktober 2004 findet ihr uns in dem deutlich größeren und repräsentativeren Laden "Auf dem Graskamp 51"